Unvergessen

Hunde können uns nur eine kurze Zeit unseres Lebens begleiten. Die Liebe und Erinnerung hält aber ein Leben lang. Ich bin dankbar, dass ihr mein Leben so bereichert habt.

Mein erster eigener Hund. 1977 zog Anka bei uns ein. Sie war ein Traum von einer Boxerhündin. Sie liebte Kinder über alles und war sehr genügsam. Sie musste man nicht erziehen, sie wollte nur gefallen. Im Alter von nur 8 Jahren mussten wir sie gehen lassen. Ich wollte nie wieder einen Hund.


Nach 3 Jahren war ich wieder bereit. Bosko, unser 1. Hovawart war aus einer sogenannten "Hobbyzucht". Ein wunderschöner Kerl, aber eine Herausforderung. Ich habe durch ihn viel gelernt, sicher auch viele Fehler gemacht. Nach nur 8 Jahren mussten wir ihn aufgrund schwerster HD gehen lassen. Durch Bosko war ich nun hovi-infiziert.

Oskar (Ferro vom Koberhof)
Mein erster Hovi aus einer HZD-Zucht. Ein Traum von einem Hovawart. Er war mein Schatten, mein Herzhund. Er war etwas ganz besonderes, er hat mich einfach tief berührt. Wir haben viel zusammen erlebt, er hinterlässt eine große Lücke. Ich konnte mir nie vorstellen, ohne Oskar durchs Leben gehen zu müssen. Heute bleibt mir nur noch dankbar zu sein, dass er   mich mehr als 15 Jahre begleiten durfte.                                                                                  

 

Lagebesprechung:

Oskar und Caspar in Dänemark.

Oskar und Caspar, Oskars Sohn. So eng wie sie zusammen sitzen, so eng war auch die Freundschaft. Es gab nie Auseinandersetzungen. Die beiden waren unzertrennlich.

Caspar (Andro vom Bontjepark) war ein Schmusetier, ein souveräner und leichtführiger Hovi, der nur gefallen wollte. Auch mit Caspar habe ich viele Jahre im Turnierhundsport gearbeitet und das sehr erfolgreich. Auch uns beide verband eine innige Liebe. Im September 2012, im Alter von fast 12 Jahren, musste ich auch ihn gehen lassen, es tut immer noch sehr weh.

Ich bin mir sicher, ich werde euch alle irgendwann wiedersehen.